In der vergangenen Woche erlebte der Prignitzer Aktionstag seine zweite Auflage. „Wir konnten die Projektanzahl verdoppeln“, freut sich Stefan Flade, Sprecher der Organisationsgruppe. Insgesamt 17 Projekte waren gemeldet, sollten am vergangenen Mittwoch durchgeführt werden, allein sechs in der Rolandstadt. „Doch nicht alle können es heute umsetzen“, so Stefan Flade. Durch das Wetter, Personalprobleme bzw. noch fehlender Genehmigungen mussten Projekte geschoben werden. „Nach Möglichkeit soll die Umsetzung noch in diesem Monat erfolgen.“
Trotz des Regens wurde im Schulgarten der Perleberger Rolandschule gearbeitet. Ronny Zoll vom Förderverein der Rolandschule hatte ein Team der Gärtnerei der Lebenshilfe gewinnen können. Gemeinsam mit ihrer Gruppenleiterin Sabine Ronke-Müller sorgten sie dafür, dass der Schulgarten umgestaltet wurde. So entstand eine Holzumrandung für den Komposthaufen. Auf der anderen Seite des Gartens wurde die Muttererde, die die jungen Archäologen aufgehäuft hatten wieder ordentlich verteilt. „Hier können die Schüler jetzt eine Blumenwiese anlegen“, berichtet Ronny Zoll Bürgermeister Axel Schmidt, der vorbeigekommen ist, um sich über die Arbeiten zu informieren. „Es waren auch Schüler hier, haben mitgeholfen.“ Der Regen ließ es an diesem Tag nicht zu, dass sie länger im Einsatz waren. Doch das Gärtner-Team der Lebenshilfe arbeitete weiter, pflanzte zum Abschluss noch einen Birnenbaum.
Dazu gibt es ein Erinnerungsfoto an diese gemeinsame Aktion. Ronny Zoll und Bürgermeister Axel Schmidt bedanken sich bei den aktiven Gärtnern.
Für die Organisatoren habe auch der zweite Prignitzer Aktionstag gezeigt, dass es hier möglich ist, Schulen, Vereine und Betriebe zusammenzubringen. „Es ist toll, dass die Prignitz so zusammensteht“, sagt Stefan Flade.
Dieser Beitrag wurde auf der Website der Stadt Perleberg veröffentlicht und hier auf der Website der Rolandschule geteilt.
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